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Endelave - Insel des Jahres 2020/2021: Endelave war nicht nur Insel des Jahres 2020/2021 sondern ist auch als Kanincheninsel bekannt. Grund dafür ist die hohe Population an Kaninchen, denen man wirklich überall begegnet. Endelave liegt im Kattegat nördlich von Fünen, hat ein kleines Dorf mit schöner Kirche, einen netten Hafen mit Fähranleger und tolle Natur. Auf der Insel wohnen ungefähr 150 Menschen. Sie  leben hauptsächlich von der Landwirtschaft und vom Tourismus.  Vom Hafen kommend erreicht man über einen Damm das Dorf. Biegt man im Dorf in den alten Bereich nach rechts ab, gelangt man an die Kirche. Verlässt man den Ort, dann kommen noch ein paar Bauernhöfe.  Manche haben schon Gutshofcharakter. Dann kommt man zum Flugplatz. Der ist ganz im Stil der restlichen Insel, naturbelassen. Wieder zurück im Hafen, freut man sich auf die entspannte Atmosphäre an Bord.  Und nicht zuletzt auf den herrlichen Sonnenuntergang. Toll war auch, dass wir uns wieder mit Frank und B...
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Die Strategie der kleinen Schritte - Teil 1:   Mit der Strategie der kleinen Schritte ist gemeint Ziele anzufahren, die nicht weiter als 20 Seemeilen entfernt voneinander liegen. So identifizierten wir, auch auf Empfehlung eines ehemaligen  Segelkameraden vom Stuttgarter Segelclub, Hou als lohnenswertes Ziel. Also machten wir uns auf den Weg am Freitag, 19. Juni von Ballen nach Hou.  Wir freuten uns unterwegs einen schönen alten Dreimaster zu sehen und testeten unseren Ausbaumer bei raumen Winden. Der Ausbaumer ist eine Stange, mit der man das Vorsegel bei Wind von achtern (hinten) fixieren kann. Wir passierten den Leuchtturm an der Südspitze von Samsö. Und erreichten nach 21 Seemeilen Hou auf dem Festland von Dänemark. Zugegeben, es war etwas weiter als 20 Seemeilen aber das ist im Bereich der Messtoleranz 😉. Selbstverständlich gab es nach dem Anlegen einen "Apero" mit Häppchen. Mittags zog es uns zum Schwimmen. Schließlich kehrte auch bei uns der Sommer ein. Hou hat ei...
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Samsø und der Weg dorthin: Als wir am Dienstag in Nyborg ablegten war Plan A direkt nach Ballen auf Samsø zu fahren. Unser Plan B hingegen beinhaltete nur die Fahrt bis Kerteminde. Wir wollten es wetterabhängig machen. So starteten wir um 7 Uhr. Vorab meldeten wir uns bei der Storebæltsbroen zur Durchfahrt an. Diese passierten wir gegen 8 Uhr. Wir nutzten die Westdurchfahrt mit 18m lichter Höhe, was für moeck moeck gerade noch gut reichte.  Anschließend hieß es hoch am Wind Richtung Norden zu segeln und das bei ordentlicher Welle. Spätestens dann entschieden wir uns Plan B zu realisieren. Also Aufkreuzen nach Kerteminde. So wurden es nur 22 Seemeilen anstatt 37 nach Ballen.  Kurz und gut wir machten am Mittag in Kerteminde fest. Das Wetter war durchwachsen, immer wieder gab es einen Schauer und es blieb grau. Trotzdem machten wir uns zur einer kurze Erkundungstour durch Kerteminde auf. Wir hatten Glück und konnten als Zaungast die Fütterung von Robben in der dortigen Meeressä...