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Middelfart und Aarö am kleinen Belt: Von Endelavve nach Middelfahrt hatten wir eine entspannte Überfahrt. Jeder hatte Gelegenheit seinen Leidenschaften nachzugehen. Wir hatten keine Eile, da uns die sehr nette Hafenmeisterin von Middelfart zwei Plätze reserviert hatte. Und so legten wir mitten in der Stadt im Nyhaven an. Es gibt nicht viel von Middelfart zu berichten, außer dass wir das nette Städtchen besucht und eine ruhige Nacht hatten. Am nächsten Morgen legten wir mit beiden Schiffen kurz nacheinander ab und fuhren die Schleife des kleinen Belt an Middelfart und der alten Sundbrücke vorbei Richtung Süden. Das Ziel war die Insel Aarø. Wir freuten uns wieder auf eine Insel zu kommen. Da ist das Leben doch ruhiger, es gibt mehr Natur und man kann einfacher Schwimmen gehen.  Nach 19 Seemeilen machten wir am 21. Juni auf Aarø fest. Der Hafen ist nicht groß, trotzdem spielt sich das meiste Leben in unmittelbarer Nähe des Hafens ab. Auch weil dort die Fähre anlegt.  Man kan...
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Endelave - Insel des Jahres 2020/2021: Endelave war nicht nur Insel des Jahres 2020/2021 sondern ist auch als Kanincheninsel bekannt. Grund dafür ist die hohe Population an Kaninchen, denen man wirklich überall begegnet. Endelave liegt im Kattegat nördlich von Fünen, hat ein kleines Dorf mit schöner Kirche, einen netten Hafen mit Fähranleger und tolle Natur. Auf der Insel wohnen ungefähr 150 Menschen. Sie leben hauptsächlich von der Landwirtschaft und vom Tourismus.  Vom Hafen kommend erreicht man über einen Damm das Dorf. Biegt man im Dorf in den alten Bereich nach rechts ab, gelangt man an die Kirche. Verlässt man den Ort, dann kommen noch ein paar Bauernhöfe.  Manche haben schon Gutshofcharakter. Dann kommt man zum Flugplatz. Der ist ganz im Stil der restlichen Insel, naturbelassen. Wieder zurück im Hafen, freut man sich auf die entspannte Atmosphäre an Bord.  Und nicht zuletzt auf den herrlichen Sonnenuntergang. Toll war auch, dass wir uns wieder mit Frank und Barbara...
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Die Strategie der kleinen Schritte - Teil 1:   Mit der Strategie der kleinen Schritte ist gemeint Ziele anzufahren, die nicht weiter als 20 Seemeilen entfernt voneinander liegen. So identifizierten wir, auch auf Empfehlung eines ehemaligen  Segelkameraden vom Stuttgarter Segelclub, Hou als lohnenswertes Ziel. Also machten wir uns auf den Weg am Freitag, 19. Juni von Ballen nach Hou.  Wir freuten uns unterwegs einen schönen alten Dreimaster zu sehen und testeten unseren Ausbaumer bei raumen Winden. Der Ausbaumer ist eine Stange, mit der man das Vorsegel bei Wind von achtern (hinten) fixieren kann. Wir passierten den Leuchtturm an der Südspitze von Samsö. Und erreichten nach 21 Seemeilen Hou auf dem Festland von Dänemark. Zugegeben, es war etwas weiter als 20 Seemeilen aber das ist im Bereich der Messtoleranz 😉. Selbstverständlich gab es nach dem Anlegen einen "Apero" mit Häppchen. Mittags zog es uns zum Schwimmen. Schließlich kehrte auch bei uns der Sommer ein. Hou hat ei...