Posts

Bild
Karlskrona, eine Überfahrt und Kalmar: Glücklich, in Karlskrona angekommen zu sein, wurden wir auf die nächste Geduldsprobe gestellt. Wann passt es vom Wetter her, den Kalmarsund hinauf nach Kalmar zu segeln?  Fragen die sich dabei stellten waren unter anderem, machen wir es in einem Hub oder leisten wir uns einen Zwischenstopp, beispielsweise in Kristianopel. Immerhin sind es, je nach Route, zwischen 52 und 60 Seemeilen. Fakt ist, wir durften vier Tage in Karlskrona bleiben, bevor wir am fünften Tag wieder loszogen. Immer gut beschützt von der Küstenwache. Die Stadt bietet viel und ist uns zwischenzeitlich gut bekannt. Deshalb machten wir einen Ausflug zur Insel Äspö und der Festung Drottningskär. Wir waren zwar schon einmal da, aber die Festung hat nur in den Sommermonaten geöffnet, so dass wir damals vor verschlossenen Türen standen. Diesmal sollte es aber gelingen! Drottningskär ist eine beeindruckende Festung, die zusammen mit der Festung Kungsholmen früher die enge Zufahrt na...
Bild
Von Bornholm nach Schweden: Glücklich, gut in Rönne angekommen zu sein, planten wir uns eine mehrtägige Auszeit auf Bornholm zu gönnen. Wir wollten die schöne Insel einfach noch ein wenig genießen. Wir machten eine Wanderung an der Küste entlang und passierten dort die Lagerstätte für den Windräderbau. Das sind schon gigantische Proportionen. Von Rönne aus werden unter anderem die Windparks betreut, die wir gestern passiert hatten. Kurz danach hat die Natur wieder die Oberhand gewonnen und bot traumhaft schöne Aussichten. Zusammen mit einem Bummel durch Rönne und der schönen Wanderung hatten wir einen herrlichen Tag. Im Hafen gab es auch noch etwas Livemusik, was den Tag vollendete. Am nächsten Morgen, Andrea war noch beim Yoga, checkte ich das Wetter und fand heraus, dass jetzt der Montag und nicht wie ursprünglich geplant der Mittwoch, der perfekte Tag für den weiten Schlag von Bornholm nach Schweden wäre. Also schnelle Planänderung. Da es Sonntag war, entschieden wir uns von Rönne n...
Bild
Weiter Richtung Osten bis Bornholm: Das Warten in Warnemünde hatte ein Ende und es ging am 29. Juli weiter zum Inselhafen Prerow. Unterwegs begegneten wir noch einer schönen alten Rarität, DDR 7, die sich wahrscheinlich gerade in Szene setzen ließ. Toll, was einem so unterwegs auf dem Wasser begegnet. Nach einer Fahrt über ruhiges Wasser bei kaum Wind kamen wir gut im Inselhafen Prerow an. Der Inselhafen Prerow liegt am Darß und ist als Nothafen deklariert, da ansonsten zwischen Warnemünde und Barhöft keine Anlegemöglichkeit bestehen würde. Früher gab es den Darßer Ort, der allerdings mitten im Naturschutzgebiet liegt und immer zur starken Versandung neigte. Mit viel Geld wurde deshalb der Inselhafen, verbunden mit einer 700m langen Seebrücke, vor Prerow gebaut. Man liegt mitten in der offenen See. Spektakulär! Nur mit entsprechender Anmeldung, was gleichzeitig einer Reservierung entspricht, hat man Anspruch auf eine Übernachtung.  Am Ende der Seebrücke kommt man an den Strand, an ...