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Kragenæs und die Dodekalitten: Wenn man von Kragenæs spricht, spricht man auch von einem Kunstwerk, den Dodekalitten. Es ist eine Ansammlung von 12 Steinskulpturen ähnlich denen auf den Osterinseln. Um die Skulpturen anschauen zu können, muss man zuerst einmal zu ihnen kommen. Für uns bedeutete das, dass wir von Stubbekøping kommend drei Brücken passieren mussten. Die Farøbro, die Storstrømsbro und die Dronning Margarethe II. Bro. In dieser Reihenfolge seht ihr hier die Brückenparade: Die Dronning Margarethe II. Bro wurde erst letzte Woche eingeweiht und dem Verkehr übergeben. Auf der alten Storstrømsbro fährt jetzt nur noch die Eisenbahn.  Unter den Brücken durchzufahren ist immer spektakulär, auch wenn man locker durchpasst. Schließlich sind die Brückendurchfahrten 26m hoch.  Einige Eindrücke reicher und 32 Seemeilen später machten wir im Hafen von Kragenæs fest. Wir wählten diesen Hafen aus, weil wir hier die Dodekalitten anschauen wollten. Das Wort Dodekalitten kommt aus d...
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Stubbekøbing auf der Insel Falster: Nach unserer spektakulären Sichtung der Schweinswale machten wir am Samstag, 6. Juni,, im Hafen von  Stubbekøbing fest. Der Hafen hat keinen regulären Gästesteg, sondern man muss nach mit grünen Schildern gekennzeichneten Plätze schauen, die man dann belegen darf. Obwohl wir noch außerhalb der Saison unterwegs sind, war das Platzangebot nicht üppig. Aber wir fanden einen Platz. Wir wollten zwei Nächte bleiben. Zum einen, um dem angekündigten Regen am Sonntag aus dem Weg zu gehen und zum anderen um Wäsche zu waschen und einzukaufen, bevor es weiter auf die dänischen Inseln geht. Glücklicherweise hat Stubbekøbing einen Supermarkt der auch am Sonntag geöffnet hat. Das ist der Vorteil einer kleinen Stadt mit etwas mehr als 2000 Einwohnern.  Wir ließen es uns aber auch in der Sonne gut gehen und relaxten im Cockpit. Stubbekøbing liegt am Grønsund und besitzt einen Fischerei- und einen Yachthafen. Die Stadt ist unter anderem an den Radweg Berlin -...
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Schweinswale und moeck moeck : Wir segeln nichtsahnend bei leichten Winden um 3 Beaufort und fast keiner Welle von Klintholm nach Stubbekøbing. Plötzlich höre ich ein prustendes Geräusch. Noch denke ich mir nichts dabei und frage Andrea ob sie es auch gehört hat. Da war es wieder, direkt hinter uns. Wir schauten zurück und trauten unseren Augen kaum. Ein Schweinswal schwamm direkt am Heck von moeck moeck . Und noch einer. Wir zählten mindestens 4 Tiere. Sie spielten regelrecht mit moeck moeck . Sie schwammen heran, tauchten unter dem Schiff durch, ließen sich zurückfallen um dann wieder an unser Heck zu schwimmen. Das Ganze ging so über eine halbe Stunde. Es schien ihnen sichtlich Spaß zu machen. Uns ging es ähnlich. Wir waren in einem richtigen Glücksrausch.   Dann zeigten sich die Wale nochmals, als ob sie "Tschüss" sagen wollten und verschwanden wieder.  Schweinswale sind die einzigen in Nord- und Ostsee lebenden heimischen Wale. Sie gehören zur Gattung der Delfine, sind m...
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Klintholm auf der Insel Møn: Unter Motor fuhren wir von Stralsund den Strelasund hinauf, passierten Barhöft und gingen kurz nach dem Passieren der Südspitze von Hiddensee auf Kurs Klintholm. Dann kam der Wind zuerst noch schwach aus Nordwest, dann aber stärker werdend und drehend auf West. Das bedeutete für uns Segel setzen und endlich segeln.  Der Wind entschied sich, wie vorhergesagt, weiter in Richtung und Stärke zu unseren Gunsten zu entwickeln, was uns wieder eine schnelle Überfahrt bescherte. Immerhin querten wir jetzt schon zum 4. Mal die offene Ostsee und hatten am Ende 48 Seemeilen auf der Logge. Bei dieser Aktion hatten wir auch Besuch. Ein neugieriger Schweinswal sichtete unser Boot und wir ihn auch. Ein schönes Erlebnis.  Wir machten in Klintholm im inneren Hafen am 1. Juni gegen 16 Uhr fest. Wir inspizierten den Hafen und fanden eine kleine Bar, in der wir uns einen Cocktail gönnten. So verging der Tag voll schnell und wir gingen in die Kojen.  Der nächste Ta...