Posts

News***News***News Wir haben heute, am 28. Juni, auf der Fahrt nach Öregrund, die 1000 Seemeilen Marke unserer Reise geknackt! Exakt 1027,7 Seemeilen stehen jetzt auf der Logge seit wir am 26. April in Hooksiel gestartet sind. Das sind umgerechnet 1.903,3 Kilometer! News***News***News
Bild
Norrtälje - eine Stadt (und 2 Menschen) im Aufbruch:   Nach längerer Zeit in kleinen Dörfern und in der Natur, zog es uns mal wieder in eine Stadt. Der Hauptgrund lag darin, dass Katinka und Chris eine Anlaufstation brauchten um wieder zurück zum Stockholmer Flughafen Arlanda zu kommen. Zwei Wochen sind schnell vergangen und Norrtälje hat einen großen Busbahnhof mit guter Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz. Aber auch ohne diesen Hintergrund ist Norrtälje einen Besuch wert. Norrtälje liegt am Ende eines ca. 10 Seemeilen langen Meeresarm, der aufgrund seiner stets wechselnden Winde nicht einfach zu besegeln ist. Aber der Aufwand lohnt: Blick vom Hafen auf das neue Viertel, das am Entstehen ist Als wir am Samstag 25. Juni in Norrtälje angekommen waren, haben wir uns auf Entdeckungstour gemacht . Das Hafenkontor Altstadtgasse - es war Feiertag (Midsommar Dag) Flüsschen durch die Stadt Neue Pier mit Schiff Norrtelje Stadt im Aufbruch auch deshalb, weil das alte Hafengebiet komplett n
Bild
Midsommar 2022 in Furusund: Der Midsommar ist für die Schweden nach Weihnachten das zweit wichtigste Fest im Jahr. Dazu muss man wissen, dass es nicht direkt am 21. Juni, also am längsten Tag des Jahres gefeiert wird, sondern immer beginnend mit dem darauffolgenden Freitag, dem Midsommar Afton. Am Samstag ist dann der Midsommar Dag, der aber mehr zum Ausruhen dient. So haben wir das zumindest beobachtet und verstanden.  An jenem besagten Freitag, also dem Midsommar Afton, wird der Baum gestellt und es wird um ihn herum getanzt.  Aufgestellter Midsommarbaum Natürlich wollten wir an diesem Fest mit dabei sein. Damit wir es wirklich authentisch erleben können, haben wir uns für eine kleine Insel, die Insel Furusund entschieden.  Doch dahin muss man zuerst einmal kommen. Also beginnen wir der Reihe nach: Als wir von Stora Nassa, dem Archipel in den Außenschären abgelegt hatten, segelten wir bei herrlichstem Wetter wieder gegen Westen mit dem Ziel Finnhamn. Dort angekommen wollte ich an dem
Bild
Die Außenschären - der Archipel Stora Nassa: Vom reizvollen Moja hieß es Kurs Ost zu setzen um zu den Außenschären zu gelangen. Die Außenschären liegen schon richtig losgelöst vom "Inselgewirr" der Landseite, den Innenschären, in der offenen Ostsee. Bei bedecktem Himmel mit immer wiederkehrenden leichten Regenschauern, aber guter Wettervorhersage, machten wir uns auf den Weg ins Naturparadies von Stora Nassa.  Wir wurden belohnt mit einem stetigen guten Wind der uns eine schnelle Überfahrt bescherte. So waren wir dann kurz nach Mittag in der Inselwelt des Archipels und die Platzsuche begann. Hier gibt es keine Häfen oder Stege, außer einer Ausnahme die aber nur für kleine Fischerboote geeignet ist. Also gilt es sich einen geeigneten Felsen auszusuchen an dem man Haken in passende Spalten oder Ritze schlägt, damit man seine Leine dort befestigen kann.  Schärennägel zum einschlagen in Felsspalten Nach erfolgreicher Suche mit den Kriterien Windrichtung, Wassertiefe und Anlandung
Bild
Harsö - Stavsnäs (17. + 18. Juni) - Möja Ramsmora (19. Juni): Nachdem wir Harsö, den Ort der Indienststellung unserer moeck moeck'le,  verlassen hatten, zog es uns wieder in einen sicheren Hafen. Es war starker Wind und vor allem auch Regen angesagt. Die Wahl fiel auf Stavsnäs, einen Hafen der auch als Knotenpunkt für die umliegenden Inseln gilt. Kurz hier kann man einkaufen, hat ein Lokal, eine Tankstelle und eine gute Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz. Der Ort ist nett, aber viel gibt es über ihn nicht zu berichten. Wir blieben zwei Nächte bis das Wetter wieder freundlicher wurde.  Am Sonntag, den 19. Juni, zog es uns dann weiter auf eine Insel  mit mehreren kleinen Dörfern, genannt Möja. Möja bezeichnet sich selbst als eine "Oase mitten im Meer", weil es seine Urtümlichkeit erhalten hat und auch für die Zukunft erhalten will. Irgendwie ein bisschen Bullerbü (schwedisches Leben wie man es sich vorstellt). Fischerhafen in Ramsmora auf Möja Dorfansichten Das Dorf