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Impressionen aus Karlskrona: Karlskrona haben wir bereits in 2024 besucht und beschrieben. Deshalb möchten wir heute einfach ein paar Impressionen mit euch teilen. Es beginnt mit dem Frühstück im Cockpit. Weiter geht es mit einem Ausflug mit der kostenlosen Fähre zur vorgelagerten Insel Äspö. Hier gibt es Natur im Einklang mit der Zivilisation, aber auch "Designerhecken". Nach einer ausgiebigen Inseltour darf ausruhen auch nicht fehlen.  Zurück in Karlskrona gibt es bei schönstem Sonnenschein ein leckeres Eis und einen Rundgang ums Marinemuseum. Das ist im Übrigen immer einen Besuch wert! Ein entspannender Ausklang an Bord bildete einen schönen Abschluss des Ausflugs, bevor die Köche ans Werk gingen. Morgen geht es mit einem langen Schlag direkt nach Süden zur Erbseninsel Christiansö vor Bornholm. Dann sind wir schon in Dänemark.  Ahoi Andrea + Wolfgang
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Mit Katinka und Tobi Richtung Süden: 14. Mai, Donnerstag Abend 23 Uhr, Katinka und Tobi kommen mit leichter Verspätung per Zug aus Kopenhagen wohlbehalten in Kalmar bei uns an. Wir freuen uns, die nächsten 10 Tage miteinander zu verbringen. Da für den Freitag zwar kein gutes Wetter, aber dafür guter Wind aus östlicher Richtung vorhergesagt war, fiel die Entscheidung, den Kalmarsund komplett nach Süden zu durchsegeln. Das bedeutete allerdings, trotz der späten Ankunft früh aufzustehen. Schließlich erwarteten uns mehr als 40 Seemeilen. Mit voller Motivation fuhren wir um 8 Uhr los und setzten bei noch trockenem Himmel die Segel. Der Regen kam dann später aber der Wind blieb die meiste Zeit und so konnten wir viel segeln. Was macht man auf so einer längeren Tour? Man fachsimpelt und geht mit handwerklichem Geschick an die Arbeit. Fast 9 Stunden und 46 Seemeilen später hatten wir den Kalmarsund verlassen und machten in Sandhamn, kurz vor der Südostspitze von Schweden, fest. Die Standheizun...
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Wir segeln los: Es ist soweit, wir werfen in Blankaholm die Leinen los und legen ab.  An diesem Samstag, dem 9. Mai, gibt es perfekte Bedingungen um den Kalmarsund nach Süden zu segeln. So haben wir uns als Ziel Borgholm ausgewählt. Immerhin ein Schlag von 50 Seemeilen. Nordwind mit 3-4 Beaufort, kaum Welle und Sonne. Einzig die Temperatur könnte mit 9°C etwas höher sein. Aber da der Wind von hinten kam, war es mit der richtigen Kleidung nicht wirklich kalt. Feines gemütliches Segeln eben. Am späten Nachmittag kam Borgholm in Sicht. Nach knapp 10 Stunden auf dem Wasser machten wir im inneren Hafenteil von Borgholm fest.  Etwas Besonderes kam in diesem Hafen noch hinzu. moeck moeck feierte 8200 Seemeilen auf der Logge seit der ersten Einwasserung vor 11 Jahren. Wie die Zeit doch vergeht. Der Hafen war noch im "Winterschlaf". Es gab keinen Strom, kein Wasser und die Sanitäranlagen waren noch geschlossen, dafür lagen wir gratis.  Der Sonnenuntergang war traumhaft schön. Da ...
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Einwassern, Aufriggen und Boot vorbereiten: Montag, 4. Mai, wir haben Glück und das Wetter passt. Nach einer kurzen Absprache mit Robert wird unser Boot ins Wasser gesetzt. Wie in jedem Jahr erfolgt das nach dem gleichen Prinzip. Raus aus der Halle, Fahrt zur Rampe, Einwassern und Überfahrt zur Pier wo der Mast gestellt wird.                                              Nachdem das Boot im Wasser war und der Motor lief, stellten wir fest, dass die Wasserpumpe der Motorkühlung undicht war. Also Pumpe ausbauen und Fehleranalyse starten. Gottseidank konnten wir bei einem Motorservice in Figeholm, 25km weg von Blankaholm, fachkundige Unterstützung  bekommen. Es sind oft die kleinen Teile im Leben, die eine große Wirkung verursachen. In unserem Fall ein Radialwellendichtring.  Egal, 2 Tage später konnten wir die reparierte Pumpe wieder abholen und das Übel war weg. Zwi...
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Die Fahrt nach Blankaholm: Wie schon im vorigen Post erwähnt, führte uns am ersten Mai der erste Reiseabschnitt nach Hamburg. Genauer an den Elbdeich in der Nähe von Finkenwerder. Wir übernachteten dort auf einem Bauernhof mit exzellentem Hofladen.  Natürlich interessierten uns dort die Elbauen die im krassen Verhältnis zu der Hafeninfrastruktur in nächster Nähe stehen. Gut gelaunt nach einem Frühstück bei einem Bäcker, fuhren wir weiter nach Dänemark. Konkret nach Middelfart am kleinen Belt. Dort wollten wir Mittag bei einem uns bereits bekannten und geschätzten Fischimbiss machen.  Middelfart ist ein wunderschöner Ort, auch mit vielen Veranstaltungen. So war natürlich gerade am zweiten Mai der mit über 11.000 Teilnehmern mit größte Halbmarathon in Dänemark zu Gange. Gottseidank fanden wir noch einen Parkplatz, um unseren Imbiss zu besuchen, bevor der große "Run" losging. Über die Öresundbrücke ging es dann von Dänemark nach Schweden. Das Ziel unseres zweiten Reiseabschnitts...