Zahlen, Daten und Fakten zu unserer Reise in 2026:

Wie gewohnt und aus den vergangenen Jahren bekannt, schließen wir unserer diesjährige Berichtsserie mit der Übersicht zu Zahlen, Daten und Fakten ab. Die Reise ist eine Fortsetzung dessen was uns viel bedeutet - eben moeck moeck.


Die vielen Clicks auf unserem Blog zeigen, dass ihr auch in diesem Jahr wieder Freude an unserer Berichtsserie gefunden habt und zwar verteilt fast über den gesamten Globus. Danke dafür!

Stand 02. September 2026 hatten wir in diesem Jahr 6268 Aufrufe!

Davon:

2524 aus Deutschland - 733 aus den USA - 482 aus Singapur - 337 aus Vietnam - 185 aus Brasilien - 113 aus Indien - 94 aus Frankreich - 67 aus Argentinien - 55 aus Hongkong - 49 aus der Schweiz - 48 aus Russland - 47 aus Indonesien - 44 aus Spanien - 41 aus Mexiko - 37 aus den Philippinen - 36 aus Pakistan - 35 aus Kolumbien - 31 aus Saudi Arabien - 35 aus Südafrika - 25 aus Kanada und ein großer Block von 1250 Aufrufen aus Österreich, Polen, Dänemark, Schweden, Finnland, Tschechien, Norwegen China, ... der sich leider im Zeitraum der letzten 6 Monate nicht weiter auflösen lässt. 


So stand moeck moeck in der neuen Werft in Lindnäs bereit zum Auswassern. Der Mast ist gelegt und sie ist für das Winterlager vorbereitet.



Sie wird erstmalig über den Winter in der neuen kleinen Halle in Lindnäs stehen. 


Zwischenzeitlich hat das Auswassern stattgefunden und moeck moeck hat ihren Winterlagerplatz eingenommen.


Dort bekommt sie auch wie gewohnt den notwendigen Service, unter anderem für den Motor. Darüber hinaus wird der Mast und der Baum gewartet und auch das Unterwasserschiff bekommt eine spezielle Aufmerksamkeit. Hier könnte ein kompletter Neuaufbau des Antifouling anstehen.  Wir werden sehen und uns mit Robert abstimmen.

Kommen wir zu den Daten und Fakten:

  • Am 09. Mai sind wir in Blankaholm gestartet und am 14. August wieder angekommen. Dort haben wir unser Boot für das Winterlager gerichtet, bevor wir es am 16. August die restlichen 4 Seemeilen nach Lindnäs, unserem neuen Heimathafen in Schweden, überführt hatten. Das sind 99 Tage. Dieses Jahr sind wir vom 03. bis zum 18. Juli für ein paar Tage mit dem Zug nach Hause gefahren, wobei moeck moeck in Travemünde in der Rosenhof Marina blieb.
  • Wir haben 3 Länder, 36 Orte und 15 Inseln besucht. Davon waren 13 Städte mit dabei. Manche Orte und Inseln besuchten wir auf der Hin- und Rückreise mehrfach.
  • Die Länder die wir besucht haben waren Schweden, Dänemark und Deutschland. Die größten Inseln unserer Reise waren Öland, Seeland, Fünen, Falster, Bornholm, Mön und Rügen. Zu den bedeutendsten Städten unserer Reise zählen, Klamar, Karlskrona, Rönne, Stralsund, Lübeck und Rostock. Lund und Schwerin statteten wir einen Besuch mit dem Zug ab.
  • Am Ende hatten wir 1143 Seemeilen, das entspricht 2117 Kilometer im Kielwasser. Davon sind wir 578 Seemeilen rein gesegelt und 565 Seemeilen unter Motor gefahren oder mit Motorunterstützung gesegelt. Schön war, dass wir die weiten Strecken über die offene See weitestgehend unter Segel zurücklegen konnten.
  • Fast schon traditionsgemäß hatten wir mit Katinka und ihrem Freund Tobi die ersten Gäste bereits im Mai an Bord. Sie begleiteten uns 10 Tage von Kalmar über Karlskrona, Christiansø und Bornholm bis Ystad. In Travemünde kam am 18. Juli Susi zu uns an Bord und segelte eine Woche lang mit uns über Wismar bis Warnemünde.
  • Es war die Reise mit weniger Gästen, aber vielen Begegnungen und Treffen von Freunden und Bekannten auf unserer Tour. Es begann damit, dass wir Frank und Barbara am 16. Juni auf Agersø getroffen haben. Sie kamen von Heiligenhafen mit ihrer gecharterten "Peter Pan" nach Agersø. Wir segelten mit ihnen gemeinsam bis Samsö und später bis Heiligenhafen. Wir erlebten eine schöne gemeinsame Zeit, unter anderem auf Endelave, wo wir gemeinsam Sankt Hans feierten.  Auch gab es ein Wiedersehen mit Nicole und Ingo und ihrer Percy, die wir in Faaborg trafen. Wir verbrachten dort 3 schöne Tage, einen sogar am Nachmittag mit Gewittersturm. Last but not least trafen wir Tom und Marie Claire mit ihrer Aquarius auf unserem Rückweg in Karlskrona. Das waren die Begegnungen mit Freunden und ihren Schiffen. Getroffen haben wir aber auch Gudrun, eine ehemalige Arbeitskollegin von Andrea und ihren Mann Martin, ebenfalls in Faaborg. Die beiden waren auf einer Fahrradtour durch Dänemark. Und zu guter Letzt kam Bernhard mit seiner Tochter Lisa noch in Karlskrona vorbei. Sie waren auf Kajaktour durch die südschwedischen Seen und wurden auch von dem Wetter etwas ausgebremst. 
  • Der nördlichste Punkt unserer Reise war tatsächlich unser Heimathafen in Blankaholm auf N57°35'23" nördlicher Breite und E016°31'56" östlicher Länge. Kein Wunder, denn dieses Jahr ging unsere Reise in den Süden und nach Westen. Damit kommen wir schon zu unserem südlichstem Punkt, Wismar, auf N53°53'56" nördlicher Breite und E011°27'48" östlicher Länge. Der westlichste Punkt war die Insel Aarø in Dänemark auf N55°15'37" und E009°43'45".
  • Den längsten Schlag mit 60 Seemeilen, das entspricht 111 Kilometer, machten wir am 03. August von Tejn auf Bornholm/Dänemark nach Karlskrona in Schweden. Für so eine lange Strecke braucht man das richtige Wetter und den passenden Wind, da man zumindest das größte Stück unter Segeln zurücklegen will.
  • Generell hatten wir dieses Jahr 8 Schläge unter 20 Seemeilen Länge, 12 mit einer Länge von 20 und 30 Seemeilen, 7 mit einer Länge zwischen 30 und 40 Seemeilen, 4 mit einer Länge zwischen 40 und 50 Seemeilen, 5 mit einer Länge zwischen 50 und 60 Seemeilen und einen mit einer Länge von 60 Seemeilen, unserem längsten Schlag. 
  • Wir kreuzten mehrfach die Ostsee mit langen Schlägen, meist mit süd-nördlicher oder nord-südlicher Richtungskomponente und taten das weitestgehend unter Segel. Einmal mehr waren wir von den Segeleigenschaften und dem Geschwindigkeitspotenzial von moeck moeck begeistert.
  • Eine wirklich kritische Situation hatten wir auch in diesem Jahr nicht. Wir hatten mit wechselhaftem Wetter zu kämpfen, was eine Planung manchmal schwierig machte, aber ging. Zweimal hatten wir heftigen Gewittersturm, allerdings jeweils im Hafen. Einmal in Faaborg/ Dänemark und einmal in Lohme auf Rügen. In beiden Fällen traten Böen mit einer Stärke von 10 Beaufort auf. Das entspricht einer Windgeschwindigkeit von mehr als 90 km/h. Der Klimawandel macht sich eben bemerkbar.
  • An Reparaturen gab es auch dieses Jahr nicht wirklich Gravierendes. Wir konnten noch in der Werft in Blankaholm, bevor wir losfuhren, durch einen glücklichen Zufall eine leckende Kühlwasserpumpe entdecken und abdichten. Sie war auch schon in den Jahren zuvor immer wieder Grund für etwas Wasser in der Bilge gewesen. Mit einem zusätzlichen U-Bogen am Einlass zum Grauwassertank wurde der Rückfluss zur Duschwanne beseitigt, der immer wieder für etwas Wasser in der Duschwanne sorgte. Auch ein Thema, das es seit Beginn gab. Last but not least erzeugte im Mast ein loses Führungsrohr der elektrischen Kabel Geräusche, die beim Segeln ziemlich nervten. Das konnte lokalisiert werden nachdem der Mast für das Winterlager gelegt wurde. Über den Winter wird dieses Problem in der Werft hoffentlich wieder beseitigt. Ansonsten zeigte sich moeck moeck in hervorragendem Zustand.
  • Kommen wir zu den schönsten Momenten. Es ist wie immer eine Vielzahl von unterschiedlichen und besonderen Erlebnissen die wir genießen durften. Allgemein genossen wir die langen Schläge bei herrlichen Bedingungen unter Segel. Immerhin 10 Stück mit mehr als 40 Seemeilen. Das gemeinsame Flotillensegeln mit Frank und Barbara und die schönen Hafentage mit Ingo und Nicole zählen dazu. Die herrliche Zeit im Frühling auf Bornholm mit Katinka und Tobi und den gemeinsamen Radtouren waren ebenfalls Highlights. Die Travemünder Woche, Wismar und Rostock zusammen mit Susi zu entdecken, etwas was nicht fehlen darf. Ein Konzert mit Erzählung in der St Nikolai Kirche zu Stralsund mit dem Titel "Deutschland siehst Du das nicht", beschrieb den Untergang der Weimarer Republik  und hat bei uns tiefe bleibende Eindrücke mit Parallelen zur heutigen Zeit hinterlassen.                      
Wir sind viel gewandert und haben die Natur genossen. Besonders beeindruckend waren die Klippen auf Møn. Auch Endelave hatte es uns sehr angetan. Dort feierten wir das Sankt Hans Fest zum Mittsommer. Nicht vergessen dürfen wir die Skulpturen von Krakenæs. Ihr seht schon, es gab sehr viel Schönes was wir erleben durften und es fällt uns schwer, mit der Aufzählung jetzt aufzuhören. Das Letzte aber das noch wichtig ist, ist das gute Gefühl nach längerer Zeit wieder wohlbehalten in Blankaholm angekommen zu sein. Ein Stück Heimat eben, wenn es jetzt auch Lindnäs sein wird.

So ging unsere Reise schnell vorbei und wir durften wieder eine wunderschöne Zeit auf moeck moeck genießen.

Jetzt freuen wir uns auf die Zeit zu Hause in Remseck, wissend, dass moeck moeck bei Robert in Lindnäs bestens aufgehoben ist.


Nach wie vor wollen wir hervorheben, dass es nicht selbstverständlich ist, wie wir unser Leben genießen dürfen. So gehen wir mit großer Dankbarkeit und Vorfreude ins Jahr 2027, hoffend dass die Krisen in der Welt und um uns herum wieder weniger werden.

Wir würden uns freuen, wenn ihr uns im nächsten Jahr auch wieder begleiten würdet. Start wird auf jeden Fall im Mai in Lindnäs sein. Nach aktuellen Planungen wird der Bug in Richtung Norden zeigen. 



Bis auf das nächste Jahr!


Ahoi

Andrea + Wolfgang




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