Wir segeln los:
Es ist soweit, wir werfen in Blankaholm die Leinen los und legen ab.
An diesem Samstag, dem 9. Mai, gibt es perfekte Bedingungen um den Kalmarsund nach Süden zu segeln. So haben wir uns als Ziel Borgholm ausgewählt. Immerhin ein Schlag von 50 Seemeilen. Nordwind mit 3-4 Beaufort, kaum Welle und Sonne. Einzig die Temperatur könnte mit 9°C etwas höher sein. Aber da der Wind von hinten kam, war es mit der richtigen Kleidung nicht wirklich kalt. Feines gemütliches Segeln eben.
Am späten Nachmittag kam Borgholm in Sicht.
Nach knapp 10 Stunden auf dem Wasser machten wir im inneren Hafenteil von Borgholm fest.
Etwas Besonderes kam in diesem Hafen noch hinzu. moeck moeck feierte 8200 Seemeilen auf der Logge seit der ersten Einwasserung vor 11 Jahren. Wie die Zeit doch vergeht.
Der Hafen war noch im "Winterschlaf". Es gab keinen Strom, kein Wasser und die Sanitäranlagen waren noch geschlossen, dafür lagen wir gratis.
Der Sonnenuntergang war traumhaft schön.
Da für die nächsten Tage unbeständiges Wetter vorhergesagt war und der Wind gegen später auf Süd drehen sollte, entschieden wir uns gleich früh am Sonntag wieder aufzubrechen und direkt die verbleibenden 18 Seemeilen nach Kalmar zu fahren.
Damit sind wir zwar etwas früher in Kalmar als geplant, Katinka und Tobi kommen erst am Donnerstag nach Klamar, aber so haben wir Zeit Restarbeiten am Boot zu machen, einzukaufen und die gute Infrastruktur von Kalmar zu nutzen. Und - das Regenwetter im sicheren Hafen auszusitzen.
Kalmar hat uns bereits was geboten. Wir durften miterleben wie ein leibhaftiges U-Boot ausgewassert wurde.
Gut, es war nicht sonderlich groß, es bietet Platz für zwei Personen, aber so was sieht man trotzdem nicht alle Tage.
Soweit so gut, jetzt genießen wir unser schönes Boot im Hafen.
Ahoi









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