Einwassern, Aufriggen und Boot vorbereiten:

Montag, 4. Mai, wir haben Glück und das Wetter passt. Nach einer kurzen Absprache mit Robert wird
unser Boot ins Wasser gesetzt. Wie in jedem Jahr erfolgt das nach dem gleichen Prinzip. Raus aus der Halle, Fahrt zur Rampe, Einwassern und Überfahrt zur Pier wo der Mast gestellt wird.

                                            


Nachdem das Boot im Wasser war und der Motor lief, stellten wir fest, dass die Wasserpumpe der Motorkühlung undicht war. Also Pumpe ausbauen und Fehleranalyse starten. Gottseidank konnten wir bei einem Motorservice in Figeholm, 25km weg von Blankaholm, fachkundige Unterstützung  bekommen. Es sind oft die kleinen Teile im Leben, die eine große Wirkung verursachen. In unserem Fall ein Radialwellendichtring. 

Egal, 2 Tage später konnten wir die reparierte Pumpe wieder abholen und das Übel war weg.

Zwischenzeitlich wurde am Dienstag der Mast gestellt und wir konnten weitere Arbeiten am Boot durchführen sowie Klamotten und Lebensmittel einräumen. Endlich sieht moeck moeck wieder wie ein Segelboot aus.


Am Mittwoch konnten wir unsere heißersehnte, reparierte Wasserpumpe wieder abholen, was wir auch dazu nutzten, den neuen Standort unserer Werft in Lindnäs  kurz anzuschauen. Der alte Standort in Blankaholm wird zukünftig von der Marine genutzt werden. Hier ein paar erste Bilder von Lindnäs.




Vieles ist noch im Aufbau, soll uns aber im Herbst bereits Unterschlupf bieten. Am Nachmittag haben wir noch die Genua angeschlagen und bis abends das Schiff gerichtet.

Am Donnerstag sind wir schon früh an das Anbringen des Großsegels gegangen, um bei quasi Windstille die Arbeit erledigen zu können. Daß das mit Reffleinen und Latten nicht so trivial ist, könnt ihr hier sehen.



Jetzt ist moeck moeck wieder ein richtiges Segelboot. Den Nachmittag verbrachten wir mit dem aufwändigen Thema der Winschenwartung. Viele Teile, die entfettet und wieder geschmiert werden müssen. Auch war es Zeit die Rastklinken zu tauschen. 


Viele Teile und Wasser in der Nähe schreit nach Verlust. Blöderweise ist uns ein Teil ins Wasser gefallen, trotz größter Achtsamkeit und Sorgfalt. Aber auch hier hatten wir Glück und konnten über einen Händler aus Stockholm das verlorene Teil besorgen. Wir werden es am kommenden Dienstag in der Nähe von Kalmar abholen können. Bis dahin müssen wir mit 3 Winschen auskommen, was aber geht.

Abschließend möchten wir euch noch ein Bild von moeck moeck am Pier in Blankaholm zeigen, wahrscheinlich eines der letzten Bilder von ihr und der Werft.

Am Samstag soll es losgehen. Wir wollen in Etappen nach Kalmar, wo an Donnerstag Katinka und Tobi zu uns stoßen werden.


Ahoi

Andrea + Wolfgang

 




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