Reisen zu Wasser und zu Land:

Mit dem Reisen verbinden wir nicht nur das Segeln, sondern auch das Kennenlernen von Inseln, Landschaften und Städten. Gerade auch wenn das Wetter sich zu unbeständig zeigt, nutzen wir gerne Bus und Bahn um auch die Umgebung zu erkunden. 

So auch geschehen in Travemünde, indem wir am Montag, 20. Juli, einen Ausflug mit dem Bus nach Lübeck unternahmen. Wäre auch töricht, die Gründungsstadt der Hanse nicht zu besuchen. Hier ein paar besondere Bilder zu dieser schönen alten Stadt. Öffnen wir zuerst die Tür im Rathaus, um an die Gedenktafel zum UNESCO Weltkulturerbe zu gelangen.



Dann gehen wir auf den Marktplatz um dort einen speziellen Garten zum Verweilen der Lübecker und deren Gäste anzuschauen.



Man findet dort Blumen und Kräuter angelegt in Hochbeeten, versehen mit gemütlichen Rastplätzen zum Verweilen. Einfach sehr schön!

Wenn man in Lübeck ist, darf man natürlich das Wahrzeichen der Stadt, das Holstentor nicht auslassen. Es ist eines der alten Stadttore und schmückte unter anderem den alten 50 DM Schein, als wir noch die Mark als Währung in Deutschland hatten.



Von der Stadt kommend sieht man das Holstentor umgeben von dem alten Salzspeicher.


Superschöne Eindrücke, die wir von unserem Ausflug nach Lübeck mitnehmen durften.

Am Dienstag war dann wieder das Reisen zu Wasser angesagt. Wir nutzten das zum Segeln brauchbare Wetterfenster um von Travemünde nach Wismar zu segeln. Eine Strecke von 27 Seemeilen.  Bei achterlichen Winden, also Winden schräg von hinten, ging es bei Sonnenschein aber auch einer kabbeligen alten Welle nach Wismar.



Nach gut 5 Stunden legten wir am neu gestalteten Brunkowkai in Wismar an. Er ist eines von drei Hafenbecken in dem Sportbooten ihren Platz finden, aber auch gewerbliche Schiffe beladen werden.



Natürlich durfte auch der gute alte Anlegertrunk nicht fehlen.


Bei schönem warmen Wetter erkundeten wir anschließend Wismar, unter anderem auch kulinarisch, indem ich eines der berühmten Fischbrötchen von dort aß.


Die Stadt hat viele schöne Ecken.





Berühmt ist die Stadt für ihre alten Backsteinbauten, speziell auch bei den Kirchen zu sehen, die allerdings während des zweiten Weltkrieges zum Teil stark gelitten hatten, zum Teil auch wieder aufgebaut wurden. Hier das Innere der Georgenkirche, die heute als Kulturkirche dient und quasi leer ist.

Es finden regelmäßig Veranstaltungen und Ausstellungen darin statt.


Anders die Nikolaikirche mit ihrer Ausstattung und ihrer Backsteineleganz. 


Aber wir suchten noch etwas ganz besonderes in Wismar. Die Polizeistation aus der Fernsehserie "Soko Wismar"

Und wir wurden fündig beim Gebäudeensemble der Heiliggeistkirche mit Zufahrt und Innenhof.




Als bekennende Fans dieser Fernsehserie waren wir glücklich, diesen Drehort gefunden zu haben.

Abends gingen wir noch schön bei einem Italiener im "Alten Hafen" essen. Diesen Tipp hatten wir von unserem Hafenmeister aus Travemünde bekommen. Den Abschluss des Tages bildete eine Runde Kniffel im Cockpit und danach das Musikspiel Hitster im Salon.

Der darauffolgende Tag, der Mittwoch, war wieder eher zum Reisen zu Land geeignet. Immer wieder Regen und viel Wind sorgten dafür, dass wir mit dem Zug nach Schwerin fuhren. Startpunkt war der Bahnhof in Wismar, keine 5 Minuten weg von unserem Liegeplatz.


Nach gut 30 Minuten kamen wir bei Regen in Schwerin an. Gottseidank hat er bald nachgelassen und unserem Entdeckerdrang stand nichts mehr im Weg. Hier ist schön der Dom von Schwerin zu sehen.


Wir machten uns auf in die Altstadt und fanden unsere Erwartungen bestätigt.



Natürlich war aber unser Hauptziel das Schloss von Schwerin, das heute auch den Landtag von Mecklenburg Vorpommern beherbergt.


Wunderschön ist auch der Schosspark. Hier ein paar Eindrücke.



 Seit 2024 ist Schwerin eine UNESCO Weltkulturerbestätte, ganz zur Freude von Andrea.


Der Park bietet neben tollen Aussichten auch eine Orangerie mit Brunnen. Ein beliebtes Fotomotiv.



So haben wir in Schwerin einen schönen und lehrreichen Tag erleben dürfen und dabei sinnvoll einen Schlechtwettertag abgewettert. Für die nächsten Tage sieht es wieder besser aus, so dass wir vielleicht ein Stück weiter segeln können. Susi wird uns auf jeden Fall am Samstag in Rostock wieder verlassen. Schauen wir mal wie weit wir kommen. Bis dahin!



Ahoi

Andrea + Wolfgang



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