Öland - Borgholm und Byxelkrok:

Montag 10. August, wir verlassen Kalmar und segeln nach Borgholm.


Es ist eine kurze Etappe von 16 Seemeilen, die wir in 3 Stunden bewältigt hatten. Und so konnten wir in dem fast leeren Hafen unseren bevorzugten Liegeplatz auswählen.



Da wir schon über Borgholm berichtet haben, möchte wir einfach mit ein paar Bildern die Stimmung wiedergeben, die wir jetzt frisch eingefangen haben. Beginnen wir mit dem nun belebten Ort:


Mit dem Fahrrad unternahmen wir eine Tour und kamen an dem sonnigen aber stürmischen Dienstag an einem herrlichen Strand vorbei.



Weg von der Küste und etwas im Hinterland fanden wir einen alten Gutshof, bevor wir zur Festung Borgholm kamen, die wir natürlich nicht auslassen durften.



Gegen späten Nachmittag beruhigte sich der Wind wieder, bescherte uns eine herrliche Abendstimmung und einen tollen Sonnenuntergang. Das Meer war plötzlich wieder wie ein Ententeich.



Mit diesen Bildern im Kopf gingen wir früh schlafen, um am nächsten Morgen ausgeruht nach Byxelkrok aufzubrechen. 

Leider war aufgrund des sehr schwachen Windes ein Segeln fast nicht möglich. Also durfte unser Yanmar Diesel dafür einspringen. Wir erreichten Bryxelkrok mit einer unspektakulären Fahrt gegen 13 Uhr. Auch dieser Hafen war nur noch spärlich belegt und auch hier konnten wir unseren Lieblingsplatz ergattern.


Da es der 12. August 2026 war, gab es ein tolles Naturereignis am Abend. Die Sonnenfinsternis! Hier auf Öland hatten wir um 19:54 mit 84% die größte Überdeckung. Die Aufnahme der Sonnenfinsternis ist mit Sicherheit nicht die Beste, soll aber zeigen, dass wir dabei waren! Ich hatte einfach keinen Filter und musste deswegen eine Wolke dafür hernehmen😓.



Trotzdem ein tolles Erlebnis, auch wenn es erst gut eine Stunde vor dem eigentlichen Sonnenuntergang stattfand.

Der Donnerstag weckte uns mit Sonne, wenig Wind und angenehmen 19° Celsius. Also gingen wir an den benachbarten Strand zum Frühschwimmen. Dann gab es Frühstück und anschließend holten wir wieder unsere Fahrräder raus. Eine Fahrradtour in den Norden von Öland stand an. 

Wir fuhren der Küste entlang, dem Ölandleden folgend nach Nabeludden. Einer Bucht ganz im Norden der Insel und idealer Absprunghafen nach Visby auf Gotland. Die Entfernung beträgt hier nur 42 Seemeilen. Fast schon ein "Lost Place" da es hier mal einen Fährhafen nach Gotland gab.


Wir fuhren mit dem Rad weiter über Trollskogen nach Fagerrör. Zwischen diesen beiden Orten verkehrt heute noch eine Museumseisenbahn, die ihren Dienst 1909 aufgenommen hatte. Sie transportierte Holzstämme vom Wald zur Weiterverarbeitung und Verschiffung an die jeweiligen Orte und Häfen auf Öland.



Nach diesem Stück Eisenbahngeschichte radelten wir zum längsten Sandstrand auf Öland in der Bödabukten.

Ein Strand umgeben von bis zu 10 Meter höhen Dünen und einem Kiefernwald. Man gelangt über Holzbohlen dahin.


Dann fuhren wir zurück zum Hafen, machten aber noch einen kurzen Halt an einem Cafe mit herrlichem Meerblick. 


Das wäre eventuell für morgen, Freitag, eine schöne Sache. Wir wollen uns mit Robert hier in Bryxelkrok auf einen netten Abend treffen, bevor es voraussichtlich am Samstag weiter/ zurück nach Blankaholm geht. Er wird ebenfalls mit seinem Segelboot von Blankaholm nach Byxelkrok kommen.

Wie die letzten Tage unserer Reise weitergehen werden erfahrt ihr in den nächsten Tagen.




Ahoi

Andrea + Wolfgang



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