Samsø und der Weg dorthin:

Als wir am Dienstag in Nyborg ablegten war Plan A direkt nach Ballen auf Samsø zu fahren. Unser Plan B hingegen beinhaltete nur die Fahrt bis Kerteminde. Wir wollten es wetterabhängig machen. So starteten wir um 7 Uhr. Vorab meldeten wir uns bei der Storebæltsbroen zur Durchfahrt an. Diese passierten wir gegen 8 Uhr. Wir nutzten die Westdurchfahrt mit 18m lichter Höhe, was für moeck moeck gerade noch gut reichte. 

Anschließend hieß es hoch am Wind Richtung Norden zu segeln und das bei ordentlicher Welle. Spätestens dann entschieden wir uns Plan B zu realisieren. Also Aufkreuzen nach Kerteminde. So wurden es nur 22 Seemeilen anstatt 37 nach Ballen. 

Kurz und gut wir machten am Mittag in Kerteminde fest.


Das Wetter war durchwachsen, immer wieder gab es einen Schauer und es blieb grau. Trotzdem machten wir uns zur einer kurze Erkundungstour durch Kerteminde auf.

Wir hatten Glück und konnten als Zaungast die Fütterung von Robben in der dortigen Meeressäugerforschungsstation miterleben.


Es ist ein schönes Gebäude mit einem großen Meeresaquarium


Ansonsten besteht Kerteminde aus vielen schönen kleinen alten Häusern und einem Kanal.


Nach einer ruhigen Nacht machten wir uns dann auf, um die restliche Strecke von 27 Seemeilen nach Ballen auf Samsø zu segeln. 

Mit zunehmendem Wind, der aber etwas raumer war als gestern und mit weniger Welle, war es ein schönes Segeln. Wir trafen gegen 13 Uhr in Ballen ein und wurden schon von Frank und Barbara begrüßt, die gestern schon in Ballen angekommen waren. 



Wir hatten einen schönen Nachmittag zusammen und am Abend gab es Fisch und Spiele.  Beim Würfelspiel Kniffel hatten die Damen das Sagen!

Der nächste Tag begann leicht wolkig aber mit der Prognose sonnig zu werden. Frank und Barbara entschieden sich weiter Richtung Norden nach Grenaa zu segeln. Andrea und ich wollten Samsø mit den Rädern erkunden. Also trennten sich unsere Wege. Vielleicht sehen wir uns ja nochmals in den nächsten zwei Wochen. 

Also wurden die Räder vorbereitet und es ging los.


Wir passierten die Kirche und ein schönes Landgut in dem kleinen Ort Besser.



Wir fuhren an Kühen auf einer für Samsø typischen Viehweide mit viel Wasser vorbei und kamen unserem Ziel Nordby, dem am besten erhaltenen Dorf von Dänemark, näher.


Das erreichten wir dann auch nach gut 20 Kilometern. Hier ein paar Eindrücke.





Es wirkt fast wie ein Museum. Aber wir fanden auch ein lebendiges Künstlerlokal, in welchem wir gut gegessen haben.


Auf der Rückfahrt besuchten wir noch die alte Kirche von Nordby. Sie steht etwas außerhalb, weil  sie früher auch noch für einen weiteren Ort, den es heute nicht mehr gibt, zuständig war.



Wieder zurück im Hafen gab es als Abschluss unserer Fahrradtour, die immerhin 50 Kilometer betrug, ein Eis und was für eins!


Andrea lies es sich später nicht nehmen, unseren schönen Strand zu besuchen. 


Sie hat den Strand nicht nur besucht, sie ist auch bei 17°C geschwommen. Bild dazu gibt es keines, das müsst ihr uns jetzt einfach glauben.

Morgen fahren wir wieder weiter und folgen der Strategie der kleinen Schritte Richtung Süden.

Davon gibt es bald mehr!




Ahoi

Andrea + Wolfgang




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