Faaborg - der große Treffpunkt:

Als wir am Freitag, 26. Juni von Aarö kommend in Faaborg einliefen wurden wir dort von unseren Segelfreunden aus Unna, die wie wir Mitglied im SLRV Hooksiel Segelclub sind, freudig empfangen. Sie haben ihr Boot, die Percy, in Travemünde liegen und machen gerade Urlaub. Und so kam es, dass wir uns mit unseren Booten in Faaborg getroffen haben. Aber auch Frank und Barbara mit Peter Pan fuhren nach Faaborg. Und so lagen die 3 Boote einträchtig am Steg in Faaborg beieinander.


Wir verabredeten uns gleich zu einem gemeinsamen Abendessen und zum Absacker auf Percy am Abend. Zuvor bekamen wir aber noch einen kurzen netten Besuch von Gudrun und ihrem Mann Martin, die sich aktuell auf einer Fahrradtour durch Dänemark befinden. Gudrun ist eine ehemalige Arbeitskollegin von Andrea. Und wie es der Zufall so will, waren sie zeitgleich wie wir in Faaborg.

So ging der Tag schnell vorbei und endete bei dem besagten Absacker.



Am Samstag verließen uns Frank und Barbara wieder, sie wollten ein kleines Stück weiter nach Svendborg. Mehr war auch nicht sinnvoll, denn es waren starke Gewitter vorhergesagt. 

Wir blieben in Faaborg und machten einen "Wackel" durch das schöne Städchen. Faaborg wird auch die Stadt der Stockrosen genannt und besitzt noch eines von zwei Stadttoren in Dänemark.



Überall entdeckt man schöne alte Häuser und Innenhöfe und immer wieder Rosen.




In einem der Häuser aus 1730 befindet sich ein Museum. Mir hat die Küche dort am besten gefallen.


Und weil es Samstag war, spielte auf dem Marktplatz noch eine Band gerade rechtzeitig zum Apero auf.


Ihr seht schon, Faaborg hat uns gut gefallen. Nicht so gut gefallen haben uns die Gewitter, die am Samstag Nachmittag auftraten. Wir hatten bis zu 48 Knoten Wind im Hafen, was 10 Beaufort entspricht. Die Schiffe führten einen wilden Tanz auf. Glücklicherweise ist nichts passiert und es gab keinen Hagel.



Irgendwann hat sich das Ganze wieder beruhigt und wir konnten den Abend noch gemeinsam bei einem Glas Wein mit Nicole und Ingo genießen.

Am Sonntag unternahmen wir zu viert eine Wanderung mit einem Badestrand als Ziel.


Wir hatten 32°C und es war schwül. Gottseidank zogen diesmal die Gewitter an uns vorbei. Abends wollten wir noch zum Essen gehen, aber unser präferierter Thailänder hatte keinen Platz mehr für uns. Also zogen wir Plan B und kauften unser Essen als Take Away, einschließlich Bier und setzten uns ein paar Meter weg vom Lokal an einen öffentlichen Tisch auf dem Marktplatz. Der war perfekt im Schatten und es wehte ein angenehmes Lüftchen. Besser hätte es nicht sein können.


Das war Faaborg mit vielen schönen Momenten. Am Montag trennen sich unsere Wege wieder und es geht weiter Richtung Deutsche Küste. Über Bagenkop auf Langeland wird es nach Heiligenhafen gehen und von dort nach Travemünde, wo moeck moeck für zwei Wochen Pause hat und wir einen Abstecher nach Hause machen. 

So sieht die weitere Planung aus. Aufpassen müssen wir nur was die weitere Wetterentwicklung angeht. Das ist auch der Grund, warum wir schon ein paar Tage früher nach Travemünde fahren wollen.




Ahoi

Andrea + Wolfgang



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