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Mit dem Südwind nach Süden 🙈: Wenn die verschiedenen Wettervorhersagen einem immer Südwind versprechen und das auch noch für den vorherschauenden Zeitraum, dann muss ein Plan B herhalten. Schließlich bedeutet Wind von vorne auch Welle von vorne, was wenig Spaß macht.  Also was ist zu tun? Zum einen wählten wir eine Strecke die eher im geschützten Schärenbereich liegt und somit keine hohe Wellenbildung hat - und zum anderen wählten wir den Zeitpunkt der Fahrten so,  wann der Wind etwas schwächer weht. Mit dieser Strategie verließen wir Stockholm und fuhren nach Rastholmen in den Mälarensee. Dazu berichteten wir bereits in unserem letzten Post. Heute möchten wir euch erzählen wie es weiterging. Von Rastaholm starteten wir Richtung Södertälje in den sogenannten Södertälje Kanal. Dass wir dort nicht die einzigen sein werden war klar. Auch Brücken gab es immer wieder zu passieren. Nicht alle waren hoch genug. Dann musste man seine Fahrt nach den Öffnungszeiten richten. Denn öffnen...
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Mit Verzögerung zum Mälarensee: Die Idee von Vaxholm aus Richtung Stockholm und dann in den Kanal zum Mälarensee zu fahren war gut, ließ sich aber leider wetterbeding nicht so umsetzen. Gottseidank haben wir eine Kuchenbude Südwind mit starken Böen und immer wieder Regen haben uns dazu bewogen das Ganze in Stockholm abzuwettern. Schließlich haben wir mit der Fahrt in und teilweise durch den Mälarensee Zugbrücken, Schleusen und Kanäle zu passieren. Da sind solche Wetterbedingungen nicht wirklich geeignet. Aber es gibt schlechtere Orte um übles Wetter auszusitzen 😏.  Interessant sind unsere neu gewonnenen Eindrücke, seht selbst! Die Festung Oskar Frederiksborg - einer der Hauptzugänge nach Stockholm. Hier fahren auch die Kreuzfahrtschiffe durch Ausgehöhlter Baum im Park Djurgarden In Stein gehauenes Trockendock Gröna Lund Vergnügungspark mal von der anderen Seite aus Königlicher Wachwechsel diesmal zu Pferd Pride Festival der Superlative Nach 2 vollen Tagen in Stockholm passte dann ...
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Seefahren ist nötig - oder warum es uns von Furusund über Grinda wieder nach Vaxholm zog: Anno 56 vor unserer Zeitrechnung soll der römische Feldherr Pompeius den von Plutarch überlieferten Satz - Navigare necesse est  - gemacht haben. Übersetzt bedeutet das: "Seefahren ist nötig"! Wir trafen auf seine Spuren in Vaxholm! Seglerhose mit Bestimmung Am 31. Juli brachen wir von Furusund auf zu einer Insel die vor den Toren von Stockholm liegt: Grinda! Leider konnten wir nur einen kleinen Teil der Strecke segeln, da der Wind mehr oder weniger aus Süd kam und wir dorthin mussten. Jetzt könnte man sagen, dann kreuzt doch einfach und gut ist. Das ist allerdings nicht so einfach, da wir uns einerseits innerhalb von Sunden bewegen mit begrenzten Fahrwassern und andererseits nicht allein unterwegs waren. Kreuzfahrer auf gleicher Route wie wir Der Klügere gibt nach und weicht rechtzeitig in eine kleine Bucht aus. Gottseidank kann man die großen Pötte rechtzeitig auf dem Plotter (Navigati...
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Weiter in Richtung Süden: Lidön und wieder Furusund: Nachdem wir Grisslehamn verlassen hatten, war unser nächstes Ziel eine kleine Insel mit Namen Lidön am Eingang des Sunds nach Nörrtälje.  Lidön hat mehrere Ankerplätze und einen Naturhafen mit Anlegesteg. Dieser ist gut gegen Nordwind geschützt, allerdings nicht so sehr gegen die Welle. Die hat sich sich irgendwie nicht um die Windrichtung geschert, was uns ein stetes Plätschern brachte. Aber wir haben schon Schlimmeres erlebt.  Die Insel strotzt vor Natur und ein bisschen Geschichte.  Man erzählt sich, dass es einmal einen jungen armen Fischersohn gab der sich  in die Tochter des Pfarrers der Insel verliebte. Sie erwiderte jedoch die Liebe nicht, da der Fischersohn nicht ihrem Stand entsprach. So fuhr der  Fischersohn zur See, wurde Kapitän bei der Ostindischen Handelsgesellschaft und kam nach etlichen Jahren als wohlhabender Mann in die Heimat zurück. Er baute sich auf seiner Heimatinsel ein stolzes Herrenha...